Wanderlust

Die neue Lust am Wandern

 

Wanderer unterwegs
Zecken werden bei der Bewegung in der freien Natur abgestreift und suchen sich dann ihren Weg zu einer geeigneten Einstichstelle. Um den Stich oder eine Infektion mit FSME beim Stechen zu vermeiden, sollten Wanderer wissen, wie sie Zecken entfernen können.
Foto: djd/www.zecken.de

 

Eine gute Ausrüstung und ein ausreichender Zeckenschutz sind unverzichtbar

(djd). Wandern ist längst nicht mehr nur ein Hobby für rüstige Senioren – auch immer mehr junge Leute haben ihre Freude an der Bewegung in einer reizvollen Landschaft entdeckt. Wandern gibt auch Sabine Wächter einen ganz persönlichen Kick.„Seit ich denken kann, bin ich draußen unterwegs. Das Wandern wurde mir quasi in die Wiege gelegt“, erzählt die Pressesprecherin des Schwäbischen Albvereins. Zweimal wöchentlich wandert Wächter Touren von acht bis zehn Kilometern im Wald, einmal im Monat unternimmt sie eine größere Tour, meist in der Gruppe. Unter www.leidenschaftnatur.de kann man der begeisterten Wanderin bei ihrem Hobby folgen.

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Solide Wanderausrüstung – und Schutz gegen Zecken

Zu einer soliden Wanderausrüstung zählen neben ausreichend Wasser und Proviant gute Wanderschuhe, Wanderstöcke und Sonnenschutz. Ein absolutes Muss ist die Wanderkarte. Für den Notfall ist zudem das Handy unverzichtbar – es sollte voll aufgeladen sein.Auch in Sachen Zeckenschutz sollten Wanderer vorsorgen: Sogenannte Repellents zur Abwehr von Zecken- und Mückenstichen machen das Wandern zu einem ungestörten Vergnügen. Lange Kleidung erschwert es den Parasiten, eine Einstichstelle zu finden. Und nach Wandertouren sollte man sich gründlich auf Zecken absuchen.Wer regelmäßig in der Natur unterwegs ist, ist zudem gut beraten, seinen Impfschutz gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und andere von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Impfungen zu überprüfen und notfalls aufzufrischen.

 

Sabine Wächter beim Wandern
Zweimal wöchentlich wandert Sabine Wächter Touren von acht bis zehn Kilometern, einmal im Monat unternimmt sie eine größere Tour.
Foto: djd/www.zecken.de

 

Besondere Vorsicht in Risikogebieten

Zecken können mit ihrem Stich das FSME-Virus übertragen, das zu einer Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems führen kann.In Deutschland gelten weite Teile Bayerns und Baden-Württembergs als FSME-Risikogebiete, ebenso Regionen in Südhessen, im südöstlichen Thüringen, in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Sachsen. „Da ich leidenschaftlich gern wandere, habe ich selbstverständlich vorgesorgt und mich gegen FSME impfen lassen“, sagt Sabine Wächter.

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Vollgesogene Zecke auf der Hand

HRS

Langsam anfangen

Wandern kann eigentlich jeder. Wandern ist gut für die Seele, es entspannt, es entschleunigt. Aber: „Jeder muss seine Grenzen kennen.Wandern ist eben auch eine körperliche Leistung“, erklärt Sabine Wächter, Pressesprecherin des Schwäbischen Albvereins und leidenschaftliche Wanderin. Wandereinsteigern empfiehlt Wächter, mit kürzeren Strecken den Kreislauf zu stärken, um dann die Distanzen langsam zu steigern. Mehr zum Thema Wandern gibt es auf der Seite www.leidenschaftnatur.de.

 

Sabine Wächter mit Impfpass
Zecken können mit ihrem Stich das FSME-Virus übertragen, das zu einer Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems führen kann. Sabine Wächter hat sich deshalb gegen FSME impfen lassen.
Foto: djd/www.zecken.de

 

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