Mehr Lebensqualität durch Dachbegrünung

Es werde Grün

 

Dachgarten mit Terasse
Beispiel für eine gelungene Dachbegrünung in der Hauptstadt: der sogenannte Fichtebunker in Berlin-Kreuzberg.
Foto: djd/FPX Fachvereinigung

 

Ökologie und Lebensqualität: Dachbegrünungen werden noch viel zu selten genutzt

(djd). Immer mehr Bundesbürger zieht es in die großen Städte und Ballungsräume – Kultur, Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung oder Angebote zur Kinderbetreuung sorgen für Lebensqualität. Das Einzige, was häufig fehlt, ist das Grün. Dabei ist Grün wichtig für Körper, Seele und Umwelt. Deshalb gibt es immer mehr Menschen und Kommunen, die das Thema neue Siedlungsbiotope durch Dachbegrünung vorantreiben.

 

 

Gründächer als Allrounder

Die neuen Siedlungsbiotope dienen als erweiterter Wohnraum oder als Freizeitraum wie etwa beim Urban Gardening. Vor allem aber hat eine Dachbegrünung ökologische Vorzüge: Pflanzen reinigen die Luft von Staub und Schadstoffen, befeuchten sie und reduzieren den CO2-Gehalt.Die Temperatur des Hauses wird im Sommer wie im Winter reguliert. Durch die Dämmwirkung, die Hitzeabschirmung im Sommer, den Regenwasserrückhalt und den Schutz der Dachabdichtung macht sich ein Gründach schnell wieder „bezahlt“. Es lassen sich bis zu 50 Prozent der Niederschlagswassergebühr einsparen, zudem kann man in vielen Kommunen damit den Grünflächenausgleich erbringen.

 

Triste Flachdächer
Die Deutschen zieht es aus Gründen der Lebensqualität in die großen Städte – das Einzige, was häufig fehlt, ist das Grün.
Foto: djd/FPX Fachvereinigung
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Umkehrdach mit XPS-Dämmplatten

Bei der Anlage eines Gründachs bietet sich heute ein sogenanntes Umkehrdach an. Der Unterschied zu einem konventionellen Warmdach – also einem gedämmten Flachdach – besteht darin, dass der Dämmstoff direkt auf der Dichtungsschicht platziert und die empfindliche Dachabdichtung somit bereits durch die aufliegende Dämmung geschützt wird.Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Abdichtung etwa um das Doppelte. Da beim Umkehrdach der eingesetzte Dämmstoff Wind, Wetter und mechanischer Belastung ausgesetzt ist, muss das eingesetzte Material besonders robust sein.Hier kommt Extruderschaum (XPS) mit seiner geschlossenen Zellstruktur und guten Dämmwerten zum Einsatz. XPS ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, verrottungsfest und besonders druckstabil. Die großformatigen Dämmplatten werden einfach auf der Abdichtung der Dachfläche verlegt und mit einem Vlies als Rieselschutz abgedeckt. Unter www.fpx-daemmstoffe.de gibt es viele weitere Informationen.

 

Fichtenbunker in Berlin Kreuzberg
Dachgärten auf dem „Fichtebunker“ in Berlin-Kreuzberg. Der denkmalgeschützte Gasbehälter aus dem Jahr 1874 ist der älteste und einzige erhaltene Steingasometer in der Hauptstadt.
Foto: djd/Deutscher Dachgärtner Verband e.V.

 

Weniger Wärmeverlust beim Gründach

In einem Forschungsprojekt des Zentrums für umweltbewusstes Bauen (ZUB) in Kassel wurden Dachaufbauten mit einem Gründach und einem Flachdach mit gleichem Dämmniveau Wind und Wetter ausgesetzt.Das Ergebnis: Bei den Grün-Dachaufbauten verringerte sich der Wärmeverlust über die Gebäudehülle in einer Heizperiode um bis zu 19 Prozent gegenüber dem üblichen Flachdach. Zudem konnte das Gründach Überhitzungen von Dachräumen im Sommer effektiv vermeiden. Mehr Informationen zu einem Umkehrdach mit XPS-Dämmplatten gibt es unter www.fpx-daemmstoffe.de.

 

Dachgarten
Grünes Idyll: Dachgärten sind gut für die Menschen und das Klima in der Stadt.
Foto: djd/Optigrün

 

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