Motorradfahren bei Hitze

Biketouren bei Hitze: Zu viel Leichtsinn ist lebensgefährlich

 

Schatten eines Motorradfahrers vor Sonnenuntergang
Auch bei sommerlichen Temperaturen darf die Sicherheit auf dem Zweirad nicht vernachlässigt werden.
Foto: dmd/thx

 

Adäquate Schutzkleidung bleibt selbst bei hohen Temperaturen ein Muss

(dmd). Sommer, Sonne – und Lust auf einen spontanen Ausflug wie Easy Rider zum nächsten Baggersee? Es ist verlockend, mit dem Zweirad unter strahlend blauem Himmel zu cruisen.Doch die Wärme verleitet die Fahrer auch dazu, Dinge zu tun, die man auf jeden Fall vermeiden sollte – sonst bringt man sich und den Beifahrer in große Gefahr. Die wichtigsten Regeln für eine Bike-Tour unter der strahlenden Sonne.

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Die wichtigste Grundregel lautet leider: Immer angemessen kleiden – auch bei hohen Temperaturen, und auch wenn es nur ein Trip zum nächsten Badesee sein soll.Auf keinen Fall sollte man auf die Schutzkleidung – inklusive der Handschuhe – verzichten, so schwer es unter Umständen auch fällt.Allerdings gibt es auch noch die Alternative, bei sommerlichen Temperaturen auf mit Protektoren ausgestattete Schutzkleidung aus Textil umzusteigen. Allerdings gilt hier ebenfalls: Selbst das hochwertigste Kunstfaser-Gewebe ergab bei einem Test durch den ADAC nicht dieselbe Abriebfestigkeit wie bei Leder.

 

Flirrende Strasse

 

Lange Motorradtouren sollte man bei großer Hitze grundsätzlich vermeiden. Ist dies nicht möglich, bleibt immer noch die Option, bei geringeren Temperaturen früh am Morgen oder später am Abend zu starten.Und geht auch dies nicht, sollte man auf jeden Fall regelmäßige Pausen einplanen, um sich selbst und dem Zweirad Zeit zur Abkühlung zu geben. Zur Stärkung sollte man sich auf leichte Mahlzeiten konzentrieren und schwere Kost vermeiden sowie viel Flüssigkeit zu sich nehmen – am besten Mineralwasser.

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Motorradfahrer mit seinem Motorrad im Sonnenuntergang

 

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind durch die Hitze aufgeplatzte Stellen auf der Fahrbahnoberfläche. Dieses Phänomen taucht vor allem dann auf, wenn die Fahrbahn aus Beton ist.Am meisten sind die sogenannten Blow-ups an Fugen, Nahtstellen und Abschnitten zu finden, die bereits repariert wurden. Auch Bitumenstreifen verwandeln sich bei zu hohen Temperaturen in eine Gefahrenquelle. Das Material wird bei langer Sonneneinstrahlung weich, glitschig und bietet den Motorradreifen keinen Halt mehr.

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Motorrad im Sonnenuntergang

 

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