Wenn ein Kind gehen muss

Ein liebevoller Ort für den Abschied

 

Menschen mit bunten Regenschirmen
Ein Sonnenstrahl in dunklen Zeiten: Brüder und Schwestern todkranker Kinder brauchen Zeit und Raum für ihre Bedürfnisse.
Foto: djd/Björn Schulz Stiftung

 

Stiftung hilft Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern

(djd). Wenn das Unvorstellbare in die eigene Familie einbricht, wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt, dann gerät das ganze Leben aus der Balance.Zwischen Krankenhausbesuchen, Pflege, Organisation und nicht zuletzt zahllosen Behördengängen zerreiben sich nicht nur Eltern und oft auch Großeltern. Auch die gesunden Geschwister bleiben häufig mit ihren Gefühlen und Belangen allein. Für Trauer und Bewältigung, aber auch für schöne Erlebnisse raubt die Krankheit des Geschwisterkindes jede Zeit.

Sweetfantasies - Dein Shop für deine süssen Geheimnisse...

 

 

Kind beim Klettern
Beim Geschwister-Klettern in Berlin können die Kinder Mut fassen und sich hoch hinaus wagen.
Foto: djd/Björn Schulz Stiftung
PKV-Tarifvergleich.info

 

Von Alltagsunterstützung bis Trauerbegleitung

Beratung, Unterstützung und Begleitung für die gesamte Familie bietet in solchen Fällen in den Bundesländern Berlin und Brandenburg beispielsweise der ambulante Kinderhospizdienst der Björn Schulz Stiftung.Von der Diagnose über die Krankheitsphase bis hin zum Abschiednehmen und der Trauerbewältigung stehen Ärzte, Krankenschwestern, Sozialpädagoginnen und ehrenamtliche Familienhelfer nicht nur dem kranken Kind, sondern auch Eltern, Geschwistern und Angehörigen zur Seite – in Krisensituationen, praktischer Unterstützung im Alltag und ganz viel Menschlichkeit.

 

Kind und Erzieher lernen
Ausgebildete Sozialpädagoginnen und ehrenamtliche Helfer unterstützen die Familien lebensverkürzend erkrankter Kinder im Alltag.
Foto: djd/Björn Schulz Stiftung
Meine-Spielzeugkiste - Qualitäts-Spielzeug verleihen

 

Für Geschwister heißt es dann oftmals einfach „Jetzt bin ich mal dran“ – bei Unternehmungen wie Klettern in der Halle, bei der Kunsttherapie oder einer Ferienfreizeit in einem der Erholungshäuser der Stiftung können sie einfach nur Kind sein.Und auch für die Trauer über den Verlust von Bruder oder Schwester ist in speziellen Kindergruppen Platz.Denn die Stiftung lässt die Familien nach dem schweren Abschied nicht allein. Trauerbegleitung in offenen Gesprächsgruppen, geschlossenen Trauergruppen oder Einzelgesprächen helfen, neuen Lebensmut zu gewinnen. Für verwaiste Väter, die in ihrer Trauer oft „übersehen“ werden oder sie schwerer ausdrücken können als Mütter, werden eigene Gruppen angeboten.

 

Kind auf einer Wiese
Auf dem Irmengard-Hof am Chiemsee können Geschwister lebensverkürzend erkrankter Kinder und verwaiste Geschwister ihre Ferien verbringen und sich ein wenig ablenken lassen.
Foto: djd/Björn Schulz Stiftung

 

Zuwendungen für Betreuung sollen erhöht werden

Viele Angebote in der Familienhilfe wie etwa die Geschwisterarbeit sind rein spendenfinanziert, andere werden von den Krankenkassen erstattet.Eine deutliche Verbesserung soll die Umsetzung des zweiten Pflegestärkungsgesetzes ab 2017 bringen, das mehr Hilfe für Pflegebedürftige, eine bessere Absicherung der vielen pflegenden Angehörigen und mehr Zeit für die Pflegekräfte vorsieht. Die Björn Schulz Stiftung erhofft sich davon, in Zukunft noch mehr für kranke Kinder und ihre Familien tun zu können.

 

Mädchen mit Farbe an den Händen
Kunsttherapie kann Kindern bei der Trauerbewältigung helfen.
Foto: djd/Björn Schulz Stiftung
PKV-Tarifvergleich.info

 

20 Jahre Kinderhospiz-Bewegung

Seit 20 Jahren begleitet die Björn Schulz Stiftung Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Dies geschieht im bundesweit ersten ambulanten Kinderhospizdienst und im stationären Kinderhospiz „Sonnenhof“. Für die Erholung stehen Nachsorgehäuser am Chiemsee und auf Sylt zur Verfügung.

Weight Watchers Online

 

Jugendlicher im Rollstuhl wird gefüttert
Der ambulante Kinderhospizdienst der Björn Schulz Stiftung kümmert sich ganz individuell um kleine Patienten und ihre Familien.
Foto: djd/Björn Schulz Stiftung
Hier anfordern!

 

Benannt ist die Björn Schulz Stiftung nach einem kleinen Jungen, der 1982 mit nur sieben Jahren an Leukämie verstarb. Sein Tod war für seine Eltern und andere Familien der Impuls, einen Selbsthilfeverein ins Leben zu rufen, der 1996 die Björn Schulz Stiftung und damit die Kinderhospizbewegung in Deutschland begründete.

 

 

Trauerraum im Kinderhospiz
In speziellen Kindertrauergruppen können Geschwister ihren Verlust auf kindgerechte Weise verarbeiten.
Foto: djd/Björn Schulz Stiftung

 

Interessantes Thema ?
Langeweile EbookDann tragen Sie sich jetzt hier in unseren Newsletter ein und erhalten Sie das Ebook "Langeweile - 32 kreative Spielideen" gratis! Pfeil Wir geben ihre Daten niemals an Dritte weiter und Sie können sich jederzeit mit nur einem Klick wieder austragen !

 


Merken

Merken